Geschichte

Von 1964 bis 1970 war Pfarrer Trzewik Jugendseelsorger im damaligen Erzbischöflichen Amt Görlitz. Er hatte die Idee einer Jugendbegegnungsstätte und versuchte, sie zu verwirklichen. Es wurden mehrere Objekte angedacht, aber die Entscheidung fiel auf Neuhausen. Mit dem Bau des Jugendhauses, das zu sozialistischen Zeiten als Unterrichtsraum ausgegeben wurde, begann man 1965. Die Fertigstellung erfolgte am 5. Juni 1968.

Nachdem der vordere Teil offiziell fertiggestellt war, baute die Jugend in Eigeninitiative das hintere Haus. Dafür lag keine Baugenehmigung vor. Aber so konnte genügend Raum für die Jugendlichen geschaffen werden.


Im Zuge der Veränderungen in Deutschland nach 1989 galten für Jugendbildungsstätten als öffentliche Einrichtungen bestimmte Auflagen. Diesen konnte das alte Jugendhaus in wichtigen Punkten nicht genügen.

Es wurde daran gedacht, das alte Jugendhaus umzubauen. Dabei stellte sich heraus, dass im Vergleich zu einem Neubau ein Umbau ungünstig und uneffektiv ist. So entschied man sich für einen Ersatzbau der Jugendbildungsstätte.

Am 20. Mai 1993 wurde der Grundstein für dieses Projekt durch Bischof Bernhard Huhn gelegt.

Der Ersatzbau der Jugendbildungsstätte Don-Bosco-Haus in Neuhausen wurde am 23. September 1994 eingeweiht.